SCHLUSS MIT SCHLAGFERTIG
Strategien um Partner zu gewinnen, statt Kämpfe
Verbale Schlagfertigkeit wird allgemein noch als besonders erstrebenswert angesehen. Dabei handelt es sich lediglich um die Fähigkeit, einen "Gegner" rhetorisch niederzuschlagen. Dies erinnert an den Wilden Westen, in dem einst Scharfschützen besonders gefürchtet waren.
Dass es auch anders geht zeigt das Buch "SCHLUSS MIT SCHLAGFERTIG - Partner gewinnen statt Kämpfe" von Christiane Grupp, Julia Mössner und Lucie Hamann.
Auf dieser Themenseite finden Sie ergänzende Beiträge.
(Hamburg, 16.11.2011) Autorin Christiane Grupp wurde von der Online-Redaktion des EMOTION Verlags zu ihrem Buch "SCHLUSS MIT SCHLAGFERTIG" interviewt und erzählt einiges über Motivation und Hintergrund zum Buch (Informationen zum Buch).
Hier der Link zum Artikel:
http://www.emotion.de/de/page.aspx/5011/job-gesundheit/schluss-mit-schlagfertig
Informationen zur Autorin und den CO-Autorinnen:
Christiane Grupp
Lucie Hamann
Julia Mössner
von Christiane Grupp
(4.08.2011) Die Chance, dass ich beim Frühstück gemütlich Zeitung lese, ist längst vorbei. Wenn ich einen Blick in die papiernen Seiten wage, dann ist es mit der morgendlichen Gemütlichkeit vorbei, dann werden mir massenweise unangenehme Nachrichten aufs Brot geschmiert. Da brauche ich nicht mal die Weltpolitik zu bemühen. Da reichen schon die nationalen Nachrichten, um mir den Appetit zu verderben. Nehmen wir doch den Dauerbrenner Staatsverschuldung, der in 20 Jahren um 386% anstieg, also von 538 auf 2080 Mrd. € (1). Das kann ich einfach nicht verdauen. Dabei wollen 75% der Deutschen mehr Schuldenabbau und Umweltschutz statt mehr Wohlstand. (2). Kein Wunder, dass inzwischen 79% der Deutschen Politik nicht als Volksvertretung sehen. (3) Da sind wohl andere Kräfte zu Gange, die andere Interessen realisieren.
(Stuttgart, 24.6.2011) Ein Sachbuch als Roman? Ursprünglich eine gewagte Idee, die sich inzwischen bewährt hat, was sich anhand des überwältigend positiven Feedbacks leicht belegen lässt.
Hier einige ausgewählte Stimmen zum Buch:
„Vielen Dank für das mir zugesandte Exemplar des Buches „SCHLUSS MIT SCHLAGFERTIG". Ich habe es mit großem Interesse gelesen und möchte Ihnen hierzu mein großes Kompliment aussprechen."
Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher, Lehrstuhl für Informatik an der Universität Ulm, Mitglied des Club of Rome und Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung
Die Wahlen sind vorbei, aber Stuttgart 21 ist immer noch nicht in trockenen Tüchern – oder vom Tisch.
Von Buchautorin Christiane Grupp
Was hält diesen Konflikt so lange am Schwelen? Sind es die frechen Berufs-Demonstranten, die einfach nicht locker lassen? Oder ist es die geldgierige Bahn- und Bau-Lobby, die hinter dem Projekt steht und einfach nur fette Beute machen will?
An dieser Stelle werde ich mich nicht auf eine Seite schlagen (was mir schwer fällt!). Ich möchte auf etwas anderes hinaus: Auseinandersetzungen wird es immer geben. Aber müssen es immer Kämpfe sein, die als Nebenwirkung demotivierend, verletzend und zerstörend sind? Muss es immer massenhaft Verlierer und wenige Gewinner geben?
Vor Jahren kam die Idee mit dem Win-Win-Prinzip auf und viele Leute fanden das phantastisch! Dass es für dieses Prinzip noch immer keine großflächige Anwendung gibt, liegt oft nicht daran, dass die Beteiligten nicht wollen. Was fehlt ist eine Systematik, die man in Streit- und Konflikt-Situationen schnell und unkompliziert anwenden kann.
Wie sieht eine solche Systematik aus? Für den Einzelnen ist diese Frage nicht einfach zu beantworten. Aber die „Weisheit der Vielen“ bringt die Lösung: Die Akademie Neue Wirtschaft entwickelt seit über 20 Jahren mit Führungskräften und deren Teams neue Formen der Kooperation.
Sie hat die Frage nach der besten Konflikt-Lösung zahlreichen Führungskräften gestellt und die Antworten mit den Tools des Qualitätsmanagements analysiert. Das Ergebnis war eine Überraschung:
Streit, Konflikte und generell die Qualität von Zusammenarbeit lässt sich mit nur drei Faktoren steuern, mit den drei „Co-Operatoren“.
Dass sich mit diesen drei Faktoren sehr befriedigende Lösungen in fast allen Lebens-Situationen erzielen lassen, hat sich sehr schnell gezeigt: nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Alltag – und ebenfalls in der Politik!
Kommen wir auf den Streit um „Stuttgart 21“ zurück: Hier gibt es mindestens zwei Parteien, deren Bedürfnisse unter einen Hut gebracht werden müssen. Das ist sicher nicht einfach. Aber es hat mit Integration zu tun – und diese Fähigkeit kann man sich aneignen, auf einfache Weise! Wenn viele Beteiligte eines Konflikts diese Fähigkeit gezielt einsetzen, kann der Prozess mit guter Motivation der Beteiligten schnell und nachhaltig gelöst werden, ohne große Verzögerung oder einem unzumutbaren Kollateralschaden. Darauf sollten wir setzen!
Dann wird in Zukunft so etwas - wie der Kampf um „Stuttgart 21“ - nicht mehr passieren.
Christiane Grupp – Mitautorin von „SCHLUSS MIT SCHLAGFERTIG – Partner gewinnen statt Kämpfe"



